Yoga, eine indische philosophische Lehre, umfasst immer eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Formen von Yoga die ihren Schwerpunkt immer in unterschiedliche Bereiche legen, der Übergang zwischen den verschiedenen Formen ist meist jedoch fließend. Manche, eher meditative Formen, legen ihren Schwerpunkt auf geistige Konzentration, wieder andere legen mehr Wert auf körperliche Übungen.
Am weitesten bekannt ist in den westlichen Ländern das Hatha Yoga, das auch als Ursprung gesehen wird. Hatha bedeutet ‘Kraft’ und soll unterstreichen, dass die Übungen mit einer gewissen Anstrengung verbunden sind. Das Hatha Yoga besteht vorwiegend aus körperlichen Übungen, den so genannten Asanas, die unterstützt werden von Atem- und Entspannungsübungen.
Eine Weiterentwicklung des Hatha Yoga ist Ashtanga Yoga. Heute findet man diese form des Yoga in vielen Fitnesscentern unter ‘Power-Yoga’, was schon eine gewisse Dynamik vermuten lässt. Ashtana umfasst insgesamt sechs Serien von Übungen von denen für gewöhnlich jedoch nur die erste unterrichtet wird. Besonderen Wert wird auf die Atmung gelegt, die mit den dynamischen Übungen einer Serie synchronisiert werden soll. Diese besondere Art von Atmung, die sehr langsam erfolgt und Wärme im Körper aufbaut, nennt man Ujjayi.
Beim Iyengar Yoga wird mit so genannten ‘Props’ gearbeitet. Props beschreiben Hilfsmittel wie rutschfeste Matten oder Polster, die die Übungen leichter und gleichzeitig effizienter machen sollen. Eine Kombination von Technik, Dauer und Sequenz, das heißt die äußeren sowie inneren Bedingungen sollten zu den Übungen passen, lassen Iyengar schon eher meditativ erleben. Dank der Props ist es auch eine schöne Methode für Menschen die unter Einschränkungen leiden.
So unterschiedlich wie Yoga betrieben werden kann, so einfach ist jedoch der Grundsatz der hinter allen Formen steht: Gleichgewicht zwischen Körper und Geist.


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