Work&Travel – die härtesten Jobs im Ausland

Harte Arbeit.agilvyprworldwide

Unter den Weltenbummlern und Travellern ist das Work&Travel eine sehr populäre Möglichkeit mit wenig Geld weit zu kommen. Doch ist das Arbeiten im Ausland immer angenehm und aufregend?

Wie “hart” der Job ist, kommt dabei darauf an, was der Reisende als angenehm empfindet. Es gibt sowohl Menschen, die anstrengende körperliche Arbeit als angenehm empfinden, als auch umgekehrt. In Australien, zum Beispiel, ist es fast schon eine alte Tradition im Straßenbau und Bau allgemein tätig zu werden. Mit netten Arbeitskollegen ordentlich zu schuften und anschließend den Feierabend zu genießen kann für Körper und Seele eine nette Abwechslung sein.

Ähnlich anstrengend ist die Arbeit auf Farmen (in Neuseeland sehr verbreitet). Hier muss man in der Hitze den Tag über arbeiten. Dafür darf man den ganzen Tag an der frischen Luft und oft mitten in der Natur verbringen – für viele der Job Nummer 1. Neben einer leichten Reizüberflutung des Gehirns, ausgelöst durch die vielen Bestellungen, kann ein Job im Gastronomiegewerbe neue Kontakte herstellen und man wird, fast einfach nebenbei, in die Nachtszene der Stadt eingeführt. Neben netten Menschen, schönen Locations und guter Musik, sind die Freigetränke, die hier angeboten werden und der lustige Umgang eine angenehme Ablenkung von dem Stress hinter der Theke.

Doch neben den ganzen “harten” Jobaussichten ist der wohl härteste Teil einer solchen Reise die Durststrecke. Ist es nicht am Härtesten keinen Job zu haben? Deine Chancen auf eine Arbeit verbessern sich durch schon abgeschlossene Ausbildungen oder Studien. Außerdem ist ein nettes Auftreten und das Beherrschen der dort heimischen Sprache ein Pluspunkt.

Wenn man gerne auf Geld verzichtet, dafür freie Kost und Logis in netter Umgebung genießen möchte, ist das sogenannte “Wwoofing” eine gute Alternative. Hier arbeitet man oft auf Farmen oder Höfen und bekommt im Gegenzug ein Zimmer und etwas zu essen. Wenn es der “Wirt” gut meint, kann man auch mal ein kleines Taschengeld genießen.

Allgemein gilt also: Wer günstig um die Welt reisen will, muss bereit sein ab und an härtere Arbeit auf sich zu nehmen, als er womöglich von der Heimat gewöhnt ist. Bald schon kann dabei klar werden, dass harte Arbeit befreiend und keine Arbeit bedrückend wirken kann!

Bilquelle: agilvyprworldwide/ flickr.com

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